Der Fachverband Digital Humanities im deutschsprachigen RaumÖffnet sich in einem neuen Fenster (Dhd) lädt alljährlich zur größten deutschsprachigen Konferenz im Bereich der Digital Humanities. Die diesjährige Konferenz in der österreichischen Hauptstadt stand unter dem Motto „Nicht nur Text – nicht nur Daten“ und spielte damit auf die herausragende Stellung textbasierter Verfahren in den deutschsprachigen Digital Humanities, also der digitalen Geisteswissenschaften, an. Im Sinne des Konferenzmottos reichte die Arbeitsgruppe „Entwicklung eines Minimaldatensatzes für Historische Ortsdaten“ ein Poster zur Problematisierung der Modellierung historischer Ortsdaten ein. Die Arbeitsgemeinschaft führt unter dem Dach des NFDI4Memory KonsortiumsÖffnet sich in einem neuen Fenster mehrere geschichtswissenschaftliche Einrichtungen zusammen, um Minimalstandards zur Erfassung zu erarbeiten. Aus dieser Arbeit ist ein Poster entstanden, dass insbesondere auch aufgrund der hervorragenden Präsentation von Tim Schubert (Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde, ISGV, Dresden) im Publikumsvoting zum besten Poster gewählt wurde.
Unterstützt wurde Tim Schubert während der rund zweistündigen Postersession von Niklas Alt (HIL) im Festsaal der Universität Wien. Die doppelte Besetzung war dabei angesichts des hohen Interesses unbedingt erforderlich. Besonders wertvoll war dabei auch der internationale Charakter der Konferenz, weitete er doch den Blick über den deutschen Rahmen hinaus in die Nachbarländer.
Das HIL strebt an, auch in Zukunft das Thema Spatial Humanities, also digitale raumbezogene Forschungsmethoden in den Geisteswissenschaften, auf der Dhd stärker präsent zu machen. Bereits Anfang 2027 wird sich dazu Gelegenheit geben, wenn die Jahrestagung, organisiert durch das MCDCIÖffnet sich in einem neuen Fenster (Marburg Center for Digital Culture and Infrastructure), in Marburg stattfinden wird. Mit dem Herder-Institut für Ost- und Mitteleuropaforschung, dem deutschen Sprachatlas und nicht zuletzt dem Hessischen Institut für Landesgeschichte finden sich wichtige Akteure und gute Voraussetzungen der Spatial Humanities in der altehrwürdigen Universitätsstadt.
OrtsdatenÖffnet sich in einem neuen Fenster
DigitalhumanitiesÖffnet sich in einem neuen Fenster