Die Homburger Kur- und Badelisten (1834–1918) sind weitaus mehr als Gästeregister: Sie enthalten zehntausende Annoncen, die einen lebendigen Blick auf Bad Homburg als internationalen Ort der Kur und des gehobenen Konsums bieten. Sie veranschaulichen das Dienstleistungs- und Warenangebot der Stadt Bad Homburg und präsentieren Anbieter aus dem In- und Ausland. Dieses Angebot prägte Alltag, Freizeit, Gesundheit und Repräsentation der Kurgäste, zeigt Trends und Moden – und auch die internationale Verflechtung des Kurbades im Taunus.
Das Stadtarchiv Bad Homburg und das Hessische Institut für Landesgeschichte haben die Anzeigen in den vergangenen Jahren systematisch erschlossen. Das nun vorzustellende LAGIS-Modul steht in enger inhaltlicher und funktionaler Verbindung zu den Angeboten „Orte der Kur“Öffnet sich in einem neuen Fenster, „Digitales Gebäudebuch“Öffnet sich in einem neuen Fenster und „Homburger Kur- und Badelisten“Öffnet sich in einem neuen Fenster. Die neue Online-Datenbank macht die Quellen für Forschende und Interessierte sichtbar, durch verschiedene Such- und Filtermöglichkeiten sind spezifische Recherchen möglich. Ermöglicht wird damit auch ein Vergleich zu anderen Kurstädten und deren Handels- und Gewerbestruktur.
Annoncen der Homburger Kur- und Badelisten – Präsentation des neuen LAGIS-Moduls zur Kurgeschichte von Bad Homburg, Bad Homburg, 11. August 2026, 19 Uhr.
Veranstaltungsort: Stadtarchiv Bad Homburg, Villa Wertheimber, Tannenwaldallee 50, 61348 Bad Homburg v. d. Höhe.
Eintritt frei, eine Voranmeldung ist nicht notwendig.
Weitere Informationen finden Sie hier.Öffnet sich in einem neuen Fenster